Kontakt


Berater: E. Eichelbaum, A. Glimm, A. Rex

Telefon: 0331/2897007

E-Mail: bega@sapr.de

Sprechzeiten: Mittwoch 10:00 Uhr - 15:00 Uhr und nach Vereinbarung


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15.11.2017keine Sprechzeit
06.12.2017keine Sprechzeit
28.02.2018keine Sprechzeit
13.06.2018keine Sprechzeit





Begabtenförderung und Individualität des Kindes

Begabtenförderung

Seit Oktober 2007 ist unsere Schule gemeinsam mit dem Humboldt-Gymnasium ein Beratungsstützpunkt für die Begabtenförderung im Schulamtsbereich Brandenburg an der Havel.

Den individuellen Anforderungen von Kindern, deren Leistungen über den Standards der Klasse liegen, die durch ein hohes Arbeitstempo auffallen, hohe Abstraktionsfähigkeit zeigen, ein großes Lernbedürfnis entwickeln, über hohe sprachliche Kompetenzen verfügen oder Neugier und Fantasie sowie ein fundiertes Umweltwissen besitzen, werden wir durch gezielte Förderung gerecht.

Organisationsformen wie kleine Lerngruppen, Wochenendworkshops, Einzelanleitungen und Förderung im Rahmen der Binnendifferenzierung haben sich bewährt. Entscheidend ist die Haltung des Lehrers zum Kind! Wie werden besondere Begabungen erkannt und durch geeignete Maßnahmen unterstützt? Unterrichtsformen, die Schnell-Lernern gerecht werden (genannt: „Akzelerierende Maßnahmen“), bereiten wir zusammen mit den Eltern des Kindes vor. In kleinen Zeitabschnitten werden Forderpläne erstellt und Ergebnisse festgehalten. 

Unser Verständnis und die methodischen Entscheidungen für den Umgang mit Kindern, die über besondere Fähigkeiten verfügen, leiten wir aus dem Modell von Joe Renzulli ab:

(Quelle: https://www.dr-gumpert.de/html/hochbegabung.html)


Das Modell von Renzulli (nach Wiecernowski und Wagner)

Für alle individuellen Lernpläne und Fördermaßnahmen erhalten Eltern Informationen im Rahmen eines Beratungsgespräches. Insbesondere dienen Ergebnisse der Vergleichsarbeiten, der individuellen Lernstandsanalysen und Lesefertigkeiten als Basis.

In unterschiedlichen Formen der Freiarbeit trainieren Kinder aller Altersstufen Lernstrategien, Arbeitstechniken und selbständiges Nutzen von Lernmaterialien. Die Teilnahme an Wettbewerben wird von Fachlehrkräften angeregt. Mathematisch begabte Kinder können zusätzlich Schach lernen. In den Neigungskursen der 5. und 6. Klassen werden altersgemischte Interessengruppen gebildet.

Alle Kurse werden durch Ideen der Schülerinnen und Schüler thematisch vorbereitet. Auf ihre Bedürfnisse und Fragen bewusst eingegangen. Fachkonferenzen legen Kriterien zur Bewertung von Schülerleistungen und zum Umfang der individuellen Lernpläne fest. Formen der Hausaufgaben werden in die Diskussion aufgenommen, weil es hier häufig Probleme bei der Anfertigung gibt.


 

Individualität des Kindes

Die Unterschiedlichkeit der einzelnen Klassen verlangt umfassende Maßnahmen der Binnendifferenzierung. Sie werden in Klassenkonferenzen verbindlich festgelegt. Die Klassenlehrkräfte erarbeiten mit Hilfe der Sonderpädagogischen Fachkräfte Förderpläne, die mit allen Fachlehrkräften der Klasse besprochen werden.

Für die Eingliederung fremdsprachiger Kinder stehen Förderstunden zur Verfügung. Wir greifen die Freude der Kinder auf, wenn sie in ihrer Muttersprache reden und geben dafür möglichst oft Gelegenheiten.

In fast allen Klassen werden auch Kinder mit besonderen Lerndefiziten, Auffälligkeiten im Verhalten oder in der Sprache integriert. In den Neigungskursend er Klassenstufen  und 6 finden sich die Kinder altersgemischt nach ihren Interessen zusammen. In den Arbeitsgemeinschaften im Rahmen des Ganztagsbetriebs lernen Kinder aus sieben verschiedenen Altersstufen. Diese Form der Zusammenarbeit zeigte sich in den vergangenen Schuljahren als sehr hilfreich für den Erwerb sozialer Kompetenzen. 

Entwicklungsunterschiede stellen die Basis für die Veränderung der Lernkultur dar. Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsstörungen erhalten spezifische Hilfestellungen und zusätzliches Lernmaterial innerhalb des Unterrichtes. Auch fahrende Kinder werden regelmäßig für einige Zeit bei uns beschult. Schülerinnen und Schüler werden befähigt, ihre eigenen Leistungen einzuschätzen, indem sie Lerntagebücher oder Portfolios führen. So lernen die Kinder, ihren eigenen Lernfortschritt zu erkennen und sich Ziele zu setzen.